Junge Familien in der Bundesrepublik: Familienalltag — by Volker Teichert (auth.), Volker Teichert (eds.)

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Organisationales Lernen: Wettbewerbsvorteil der Zukunft

Unter den Konzepten und Begriffen, welche die gegenwartigen Diskussion in der Managementiehre pragen, hat sich das organisationaie Lemen in jungster Zeit beharrlich seinen Weg gebahnt. Auch wenn das Etikett eines "Modebegriffes" abwertend erscheinen magazine, laBt sich nicht ubrsehen, daB sowohl Theoretiker als auch Praktiker Fragen des Lernens verstarkte Aufmerksamkeit widmen.

Gestaltungsmöglichkeiten von FuE-Gemeinschaftsunternehmen

Wahrend die Entstehungsphasen einer Produktinnovation zunehmend durch eine enlargement der Ausgaben gekennzeichnet sind, wird die Verwertungs part, in der bei planmassigem Verlauf die Freisetzung des investierten Kapi tals erfolgt, immer kurzer. Eine effiziente, d. h. zeit-oder kostenoptimale Ge staltung des Produktinnovationsprozesses ist daher fur den wirtschaftlichen Erfolg einer Produktinnovation von zentraler Bedeutung, wobei in erster Linie strukturelle und prozessuale organisatorische Regelungen geeignete Ansatz punkte ftir Effizienzsteigerungen darstellen.

Innovationsprozesse in Klein- und Mittelbetrieben: Soziale Prozesse bei der Einführung neuer Technologien

Die Studie thematisiert die sozialen Voraussetzungen und Verlaufsmuster technisch-organisatorischer Veränderungsprozesse in Klein- und Mittelbetrieben des Maschinenbaus. Herausgearbeitet wird, daß die Chancen einer sozialverträglichen Arbeits- und Technikgestaltung wie auch die Chancen einer partizipativen Öffnung der Planungs- und Entscheidungsprozesse wesentlich bedingt sind durch die jeweiligen "Stile" betrieblichen Innovationshandelns.

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Dies ist vor aHem auf erhebliche Definitionsprobleme zuriickzufiihren. Es ist keineswegs verbindlich gekliirt, von welchem Zeitpunkt an ein Zusammenleben als "nichteheliche Gemeinschafl" bezeichnet wird, ob auch homosexueHe Paare miteinzubeziehen seien und wie sehr das Kriterium des "Zusammenwohnens" fiir diese Lebensform konstitutiv ist (Tyrell 1985, 104; Meyer/Schulze 1983, 736). Der Begriff "nichteheliche Lebensgemeinschaft" umfaBt auch sehr unterschiedliche Situationen der Paarbindung: Es kann sowohl die "freie Ehe" / Konkubinat in seiner klassischen Form gemeint sein, wie auch das probeweise und vorliiufige Zusammenleben ohne Absicht auf lebenslange Partnerschaft, aber auch Formen von Probeehen mit fest geplanter Formalisierung der Beziehung (H6pflinger 1987, 80).

War es noch vor wenigen Jahren iiuBerst schwierig einen Vermieter zu finden, der andere Lebensformen akzeptierte, so konnen heute bestimmte Wohnungen beispielsweise nur noch an finanzkriiftige Wohngemeinschaften vermietet werden (Spiegel 1986, 159). Nieht nur die gesellschaftliche Anerkennung veriinderter Lebensformen, auch die Preise am Wohnungsmarkt sind zwischenzeitig umgeschlagen. 4. Veriinderungstendenzen der subjektiven Orientierungen Was aber veranlaBt Menschen nieht den traditionellen Weg von Ehe und Familie zu gehen?

Fast jede dritte ledige und fast jede fiinfte geschiedene Frau mit minderjahrigen ledigen Kindem im Haushalt bezog 1981 nach den Angaben der Mutter den Lebensunterhalt hauptsachlich aus Sozialhilfe. Es befinden sieh darunter so gut wie keine erwerbstiitigen Mutter" (Schwarz 1984a, 33). Den finanzielIen VerhaItnissen entspricht dann auch die problematische Wohnsituation Alleinerziehender. Ein Vergleich von "Normalhaushalten" und den Haushalten von Ein-Eltem-Familien macht deutlich, daB hinsichtlich des Status der Wohnung AlIeinerziehende in einem hohen Ma6e benachteiligt sind.

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