Der Depressive Patient in der Ärztlichen Sprechstunde by Prof. Dr. med. G. A. E. Rudolf (auth.), Prof. Dr. med. G. A.

By Prof. Dr. med. G. A. E. Rudolf (auth.), Prof. Dr. med. G. A. E. Rudolf (eds.)

Depressionen gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen in der ärztlichen Sprechstunde. Es erschien daher sinnvoll, eine möglichst prägnante und lesbare Zusammenfassung medizinisch notwendiger diagnostischer und therapeutischer Handlungsschritte für den Umgang mit depressiv Erkrankten zu verfassen. Konzeption und Inhalt dieses Buches wurden geprägt durch die Ergebnisse so genannter Psychiatrie-Workshops, bei denen kompetente Fachleute und zahlreiche niedergelassene Ärzte der medizinischen Basisversorgung miteinander diskutierten.
Das Buch ist als Hilfe für Diagnostik und Therapie depressiver Erkrankungen in der nicht psychiatrischen Allgemeinpraxis gedacht. Der textual content der four. Auflage ist überarbeitet und wesentlich erweitert worden.

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Hier ist bereits zu erkennen, dass sich die Perspektiven der psychoanalytischen und der empirisch-psychologischen Forschung (s. Kap. A. 8) einander nahem, sich zum Teil erganzen und damit zu einem besseren Verstandnis depressiver seelischer Krankheitsdynamik fUhren konnen. Die psychoanalytische Theorie geht dabei von einem nicht im Einzelnen atio1ogisch differenzierten depressiven Krankheitsbi1d aus, wobei auch schon FREUD keinesfalls aussch1oss, dass dispositionelle, genetische und somatische Faktoren eine ebenfalls ursachliche Rolle bei der Entstehung depressiver Erkrankungen spielen konnen.

Diese Aussagen sind jedoch nieht durchgehend flir aIle depressiv erkrankenden Menschen zutreffend, sodass heute gegeniiber der Annahme einer flir den Depressiven typischen pramorbiden Personlichkeitsstruktur zunehmend Skepsis zu erkennen ist. Die psychoanalytisehe Personlichkeitstheorie versuchte, die genannten Personlichkeitscharakteristika in ihrem Sinne zu interpretieren. Unabhiingig davon wurde Ahnliehes in Japan unter dem Begriff der Immobilothymie beschrieben; spater wurde der Begriff des »Typus melancholicus« gepragt.

7: der Patient aber auch spontan, sodass der Untersucher nur aufmerksam zuhoren muss. Wird eine groBere Anzahl der Fragen positiv beantwortet, verdichtet sich der Verdacht auf das Vorliegen einer depressiven Erkrankung. In An1ehnung an die Symptomliste (Tab. 1 und 2) kann dann das Gesprach fortgesetzt werden .. Das systematische Befragen wird auch Exploration genannt. Mit diesem Vorgehen erhiilt der Untersucher den sog. psychischen oder psychopathologischen Befund. In der wissenschaftlichen Forschung Fragenbeispiele bei Verdacht auf eine depressive Erkrankung (nach KrELHOLZ) • • • • K/)nncn ic sich noch frcuen?

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