Das Unbewusste der Maschinen: Konzeptionen des Psychischen by Henning Schmidgen

By Henning Schmidgen

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Fonnationen des Unbewußten bei Deleuze, Klein und Freud In seiner Darstellung der dynamischen Genese von Sprache und Sexualität be­ zieht sich Deleuze an entscheidenden Stellen auf dje Schriften von Metanie Klein. Es verwundert daher kaum, daß die von ihm geschilderte Welt der Sirnu/akren deutliche Ähnlichkeiten mit der von Klein beschriebenen paranoid­ schizoiden Position aufweist. Das betrifft zunächst den Charakter des gewalt­ sam Zerstückelten, der Partialität und der Fragmentiertheit der vom Kind erleb­ ten Realität.

1 2 Außer der Stromverzweigung in alle Richtungen läßt sich noch ein weiteres Merkmal der Wunsch-Maschinen-Welt erläutern: die Kontinuität der Ströme, das Strömen selbst. Die Qualität des Strömens kann daraus abgeleitet werden, daß das Kind durch die multiplen Realitätsdimensionen, die es erlebt, notwen­ digerweise überfordert ist. Die Ströme sind sozusagen Einflüsse, die nicht still­ gestellt oder dosiert werden können. Dies gilt wohl am deutlichsten filr das Sprechen, dessen Fluß das Kind von Anfang an ausgesetzt ist.

Vgl. 5). Zum Begriff der Hyle vgl. ; zum »ontologischen Hyletismus« Marx' vgl. 309. LINIEN, DIE ZUM ANTI-CEDIPE FÜHREN 51 den Vorwurf genommen wird, von Deleuze und Guattari werde prolofaschi­ stisches Gedankengut verbreitet (vgl. ). Was hier tat­ sächlich in Frage steht, sind die »vitalistischen« Grundlagen des Marxschen Werks. Die Art und Weise, wie im Anti-CEdipe Kapitalismus und Schizophrenie zusammengefUhrt werden, wird wesentlich durch die Orientierung am verall­ gemeinerten Produktionsbegriff geprägt.

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