Das Elend der Suchtprävention: Analyse – Kritik – by Stephan Quensel

By Stephan Quensel

Alle Ansätze einer schulbezogenen Sucht-Prävention, die heute nahezu ausschließlich aus einer sucht-therapeutischen Defizit-Perspektive heraus betrieben wird, sind gescheitert. Eine replacement, jugendsoziologisch begründbare Drogen-Erziehung zur Drogenmündigkeit stößt auf erhebliche Denkbarrieren. Das innere Funktionieren dieses Präventions-Dispositivs wie dessen gesellschaftliche Funktionen werden aus wissens- und professionssoziologischer Sicht untersucht, um Hinweise für eine substitute geben.

"[...] die Lektüre der vorgestellten Thesen ist [...] produktiv und wärmstens zu empfehlen. Die Auseinandersetzung, die das Buch mit seiner klaren Positionsbestimmung gegen bestehende Reflexionslosigkeit provozieren will, lohnt sich." KrimJ - Kriminologisches magazine, 02/2007

"[...] eine hochinteressante Arbeit, die Anzeichen eines Standardwerkes zur schulbezogenen Suchtprävention trägt." R & P - Recht & Psychiatrie, 02/2006

"Für alle Fachleute, die mit dem Thema Suchtvorbeugung befasst sind, ist dieses Buch ein Standardwerk." www.socialnet.de, 15.02.2005

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Das Scheitern der Prävention 57 R: They lie to you so you won’t do it! R: Oh, they lie to you so that you won’t do the drugs! They think you’re dumb! I: Do you think that works? R: No. (laughs)“. „R: Get drunk at a party is ¿ne! Mothers Day, get drunk! I’m not saying for me … I’m just saying these are parents, right? If my mom gets drunk, I don’t care! On Mothers Day she totally had a good time, but she didn’t drive home. She felt sick in the morning, but she had a good time and that’s ¿ne. If I knew she was an alcoholic, I’d get her help!

2004 Vorbemerkung zur Schwierigkeit eines kritischen Diskurses Wir alle, Schreibtischtäter, Praktiker, Publikum und Politiker, leben in einer Symbol-durchsetzten Welt, in der Konstruktionen, Interessen, Realitäten und Probleme ein unauÀösbares Netz bilden, dessen ‚Wirklichkeit‘ uns als ‚natürlich‘ und selbstverständlich gilt. Versuchen wir kritisch in dieses Netz einzudringen, um einer anderen Art schulischer Drogenprävention Gehör zu verschaffen, stoßen wir zunächst auf eine doppelte Schwierigkeit.

22 Vielleicht braucht es auch hier noch sehr viel mehr „creative, dedicated, and rigorous social research“ wie Susser (1995;155,157) im Editorial des American Journal of Public Health – ganz allgemein – angesichts des weitgehenden Scheiterns der dort analysierten Community-Health-Programme meint: „In recent years, we have seen a number of well-conducted, large-scale trials involving entire communities and enormous effort. These trials have tested the capacity of public health interventions to change various forms of behavior, most often to ward off risks of cardiovascular disease.

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