China-Handbuch für Manager: Kultur, Verhalten und Arbeiten by Birgit Zinzius

By Birgit Zinzius

China ist die Wirtschaftsmacht des 21. Jahrhunderts. Die Wachstumszahlen sind imposant und anhaltend, die wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen enorm. Immer mehr westliche Firmen gehen in das Reich der Mitte. Und scheitern, weil sie Bürokratie und Investitionsmittel nicht ausreichend bedacht, oder sich auf Rahmenbedingungen nicht intestine genug vorbereitet haben. Die Autorin Birgit Zinzius vom Seminar für Interkulturelle Kommunikation und Internationales administration (München) bereitet supervisor auf die Begegnung, Verhandlung und das Arbeiten mit Chinesen vor. Unentbehrlich für alle, die beruflich in China oder mit Chinesen zu tun haben.

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Prominentes Beispiel dafür sind die Transfer-Überweisungen chinesischer Studenten an ihre Kommilitonen. So verlangen die Staatsregierungen häufig für die Zulassung zum Studium von den chinesischen Studenten den Nachweis, daß sie das Studium ohne fremde Hilfe finanzieren können. 000 Euro. 000 Euro an jenen Studenten überwiesen, der den Nachweis zur Einschreibung benötigt. Diese unbürokratische Hilfe, das Einstehen füreinander, charakterisiert nicht nur die chinesischen Studentengemeinden – sie ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den beispiellosen wirtschaftlichen Erfolg der Chinesen in Deutschland wie auch in anderen westlichen Ländern.

Unter dem Motto zhou chu qu, was soviel heißt wie „schwärmt aus“, sind chinesische Manager derzeit weltweit unterwegs, um Rohmaterialien in Afrika und Lateinamerika zu akquirieren, ebenso wie marode Firmen in den USA oder Europa. Bemerkenswert ist dabei auch, daß diese Strategie bereits auf dem 14. Parteitag 1992 festgelegt wurde. Bis 2015 wird erwartet, daß 10 % der weltweit größten Firmen chinesische Firmen sind. Bei dem Aufkauf des britischen Sportwagenherstellers MG Rover machten sich sogar zwei chinesische Firmen gegenseitig Konkurrenz: Shanghai Automotive Industry, der Partner von VW und GM in China, verlor nach monatelangen Verhandlungen das Rennen um die britische Sportmarke.

Viele dieser Schwierigkeiten liegen in dem kulturellen Überlegenheitsgefühl der Chinesen begründet. Abgrenzung gegenüber Fremden, kulturelle und wirtschaftliche Isolierung, hat Tradition in diesem Land. Über Jahrtausende hatte sich das Reich der Mitte vom Westen isoliert. Seine „splendid isolation“ gab es erst, mehr unter Druck als freiwillig, Mitte des 18. Jahrhunderts während des Opiumkrieges auf. Überlegen aber fühlten sich die Chinesen nicht nur gegenüber den blonden Barbaren, den Langnasen, sondern auch gegenüber ihren asiatischen Nachbarn.

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