Augenblick der Ewigkeit (Roman) by Bernhard Sinkel

By Bernhard Sinkel

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Der Widersacher

Auf der Suche nach einer Tankstelle sto? en Brenner und Astrid auf ein seltsames, uraltes Kloster, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Doch allzuschnell holt sie die Gegenwart ein. ? ber ihren H? uptern bricht ein flammendesInferno aus, als ein arabischer Terrorist und die US-Luftwaffe sich ein letztes Gefecht liefern.

Wächter der Nacht

Der Auftakt zu einer faszinierenden Fantasy-TrilogieIn Russland das Kultbuch schlechthin und erfolgreicher als »Der Herr der Ringe« oder »Harry Potter«: Sergej Lukianenkos »W? chter der Nacht« – eine einzigartige Mischung aus fable und Horror ? ber den ewigen Kampf zwischen den M? chten des Lichts und der Finsternis.

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Es war ein heißer Sommertag. Seit Wochen hatte es nicht mehr geregnet. Wind fuhr durch die Blätter der Obstbäume und wirbelte den Staub der Straße auf. Rasch kletterte er den Baum hinunter, hing mit beiden Armen am untersten Ast und ließ sich mit Schwung ins hohe Gras fallen. Eine Feldlerche stieg zwitschernd aus der Wiese hoch, und Wespen umsurrten die herabgefallenen fauligen Früchte. Er bückte sich, nahm eine reife Birne aus dem Gras, roch daran und steckte sie in seine Tasche. Er wollte schon den beiden Erwachsenen nachlaufen, die mit dem Karren ein gutes Stück Wegs voraus waren, da fiel ein Schatten auf ihn, und er hörte über sich Vogelschreie, die klangen wie heiseres Gelächter.

Er schlug die Augen nieder und sprach sehr leise. In seiner Stimme lag etwas Dringliches, das ihr zeigen sollte, wie wichtig es ihm war. Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen, wie immer, wenn sie sarkastisch wurde. »Hast du ihn etwa damals sitzenlassen oder ich? « Sie hatte recht. Schließlich hatte sie seinen Sohn mit ihm betrogen. « Er schwieg und nahm statt dessen ihre Hand. Sie schmiegte sich an ihn und hauchte ihm einen flüchtigen Kuß auf die Bartstoppeln seiner Wange. Seit vierundzwanzig Stunden hatte er sich nicht mehr rasiert.

Russendreck, Serbendreck, peitscht sie weg! « Doch da Karl wie versteinert vor dem Klavier hockte und keinen Finger rührte, hörten sie auf. « In diesem Moment kam der Vater mit dem Wirt in den Garten gelaufen. « Wütend sprang er die Holztreppe zum Tanzboden hinauf. Die beiden besoffenen Kerle stürzten sich auf ihn und hielten ihn fest.

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